Regeln / Rules

Die Church of Obvious Truth

  • hat als einzige Gesetze die Nachsicht, die Priorität des Positiven, den Glauben an Potentiale, die Neugierde und den Verzicht auf vermeidbaren Schaden für Andere.

  • respektiert die Vielfalt an individuellen Vorstellungen vom Sinn, Nutzen und Gebrauch des eigenen Lebens, sowie andere Zugänge zur spirituellen Erfüllung.

  • geht von Nachvollziehbarem aus, von Erfahrungen, Gefühlen und so genannten Tatsachen gleichermaßen

  • glaubt an die Spiritualität zwischen Realität und überlieferten Gottheiten.

  • stellt das “Wie” neben das “Was”

  • akzeptiert subjektive und demnach multiple Wahrheit

  • sucht das Ungewöhnliche im Alltäglichen

  • erlaubt den emotionalen Ausdruck, akzeptiert ihn als Teil des Argumentes

  • forciert das Ansprechen/Thematisieren/Kundtun von offensichtlichen Ungleichgewichten in der Wahrnehmung sowie Verhaltensweisen, die im Wissen um den Nachteil und Schaden für Andere getätigt werden.

  • hat als Ausschließungsgünde: Selbstsucht, unverhätlnismäßige Gewalt, Heuchelei und Bigotterie, Entmündigung Anderer und Denk-Faulheit, die Schaden verursacht.

  • verehrt Einfachheit, die durch die Überwindung und Verarbeitung des Komplexen entsteht.

  • hebt das Argument über die Behauptung.

  • ist sich der Diktatur des Geldes bewusst.

The Church of Obvious Truth

  • has as its only rules: lenience, the priority of the positive, the belief in potential, curiosity, and the avoidance of preventable damage to others.

  • respects the diversity of individual ideas regarding the meaning, use, and handling of individuals’ lives, as well as the different approaches to and for spiritual fulfillment.

  • is based on the comprehensible, on experiences, feelings and so called facts.

  • believes in the spirituality between reality and traditional deities.

  • puts the “how” next to the “what”.

  • accepts subjective and therefore, multiple truths.

  • searches for the special in the common.

  • allows the emotional expression and accepts it as a part of the argument.

  • forces to thematisize and name obvious unbalances in perception and behaviors being made with knowledge to the disadvantage and harm of others.

  • has as grounds for exclusion: selfishness, disproportional violence, hypocrisy and bigotry, incapacitation of others, and intellectual laziness which leads to damage.

  • adores simplicity which arises through processing and overcoming complexity.

  • puts the argument over the claim.

  • is aware of the dictatorship of money.

Perspektiven / Perspectives

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Die Summe der Probleme ist für jeden von uns immer 100%. Da sind alle Menschen gleich. Die Kluft zwischen reich und arm kann nicht mit Geld gefüllt, aber mit Zufriedenheit kompensiert und übertroffen werden.

Jeder Mensch war schon einmal zur richtigen Zeit am richtigen Ort – eines von ca. 320 000 000 Spermien im empfängnisbereiten Körper einer Frau. Dass man geboren wurde ist für sich genommen schon ein Wunder. 

The sum of problems is 100% for everyone of us. There all people are equal. The gap between rich and poor can’t be filled with money but be compensated and surpassed with contentment.

Every human has once been to the right time at the right place –    one out of 320 000 000 sperms in a fertile woman. To say the least, that you were born is in itself a wonder. 

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Es gibt über 7 000 000 000 Menschen auf der Welt, Die Menschheit ist ca. 200 000 Jahre alt. Jeder Mensch ist ein kleines Aufflackern im Gewimmel des Lebens. Man nehme sich also nicht zu wichtig – und jene aber umso wichtiger, die sich trotzdem dem Wohle Einzelner widmen.

Wir müssen uns nicht auf offizielle Plätze des Glaubens beschränken, unsere Orte sind überall vorhanden. Es sind besondere Plätze, schöne, ergreifende, mit persönlichen Erfahrungen verbundene Orte. Wir können sie aufladen und uns an ihrer Kraft erfreuen. 

There are more than 7 000 000 000 people on this planet. Mankind is approx. 200 000 years old. Every human is a small flare in the throng of life. So don’t exaggerate your importance – but admire those even more who devote themself to the welfare of individuals.

We are in no way forced to limit our places of faith to the official ones; our places exist everywhere. They are special, beautiful, touch us and are connected to our personal experiences. We can charge them and enjoy their power. 

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Der Mensch nimmt nur einen Teil der Wirklichkeit wahr – das, was seine Sinne und Messgeräte ihm zeigen. Davon abzuleiten, inwieweit es einen Gott oder eine höhere Macht gibt ist also absurd.

Die Church of Obvious Truth lässt den Gedanken zu, dass wir Dinge, die wir nicht verstehen als göttlich deuten – und diese möglicherweise genau das erfüllen, was man sich davon erhofft (Himmel, Ewigkeit, Vergebung …)

Das Gefühl für Dimensionen ändert sich durch technische Geräte. Was ist ein ferner Ort, was das Zuhause, was bedeutet ein Zeitverlauf von 2 Generationen, was der von 1000 Jahren? Diese Verhältnisse gilt es neu zu ordnen um uns selbst und die Wunder um uns herum wieder zu entdecken. 

The human being can only perceive a part of reality – only what his senses and devices tell him. To conclude from this restrictions if there is a god or higher power is therefore absurd. 

The Church of Obvious Truth excepts the thought that we interpret things we can’t understand as divine – and that this interpretations potentially  fulfill what we hope for (heaven, eternity, forgiveness …)

The sense of dimension changes through the use of technical devices. What is a distant place, what is home, What does the timespan of two generations mean?  And that of 1000 years? Under the circumstances, we must re-arrange these relationships in order to rediscover ourselfs and the wonders around us in our everyday lives.

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Zu definieren, warum das Schlechte gut ist macht es nicht besser. Gutes unterscheidet sich vom Schlechten über die Anzahl an Möglichkeiten, die daraus resultieren. (siehe zentraler Grundsatz)

Die Church of Obvious Truth unterstützt lebensbejahende Werte, die nicht durch Geld zu erwerben sind, um die Wenigbesitzer in Augenkontakt mit den Vermögenden zu bringen. Nur durch diese Gleichstellung können auch Vielbesitzer ihren Wohlstand aus dem Fokus nehmen und ihn Anderen leichter zur Verfügung stellen. 

To define why the bad is good doesn’t make it better. Good differs from bad in the amount of options which result from it. (see central axiom)

The Church of Obvious Truth supports life-affirming values, which can not be purchased with money, in order to bring those with very little in eye contact with those more well-off. Only with this equality and understanding can those with more put their wealth out of focus and eventually make it more available for others.

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Auswählen zu können ist ein Geschenk. Man sollte es entsprechend schätzen und denen helfen, die nicht wählen können.

Die Menschheit hat erfolgreich verschiedene Wege des Zusammenlebens entwickelt. Das gilt es zu bedenken, bevor man ein Urteil fällt.

To have the possibility to choose is a gift. One should appreciate it accordingly and help those who don’t have a proper choice.

Mankind has successfully developed many different types of cohabitation. One should consider this, bevor passing a judgement.

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Jeder Mensch der Dir begegnet hat eine Bürde zu tragen. Man muss sie ihm nicht abnehmen, aber verstehen, dass es so ist.

Zuhören und verzeihen kann Leben retten.

Everyone you meet is carrying a burden. One have not to take it off from him, but to understand that it is so.

To listen and to forgive can save lives. 

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Dankbarkeit ist ein Schlüssel zum Glück. Halte inne, werde dir bewusst für was du dankbar sein kannst, genieße es und atme es ein.

mit Umsicht zur Gelassenheit
mit Humor zur Weisheit
mit Aktion zur Gerechtigkeit
mit Dankbarkeit zur Freude

Gratitude is a key to happiness. Pause, know for what you can be grateful, enjoy it and inhale it.

with prudence to serenity
with humor to wisdom
with action to justice
with gratitude to joy

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Die eigenen Erfahrungen und Erlebnisse bilden das Fundament für das spirituelle Gebäude. Alles, was als Regel, Norm oder Grundsatz des Glaubens verlangt und übermittelt, aber nicht gelebt wird, gilt es zu hinterfragen.

Our own experiences form the foundation for our spiritual building. Everything that is required and conveyed as a rule, norm or principle of faith, but not lived, must be questioned.

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